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Diskussionsrunden im Rahmen der Ausstellung


15. Mai 2009: Kunst und Recht
19.00 Uhr, Kino im Martin-Gropius-Bau
Die Teilnahme war frei und auf 200 Personen begrenzt.

Es diskutierten Eduard Beaucamp (Kunstkritiker), Bazon Brock (Professor für Ästhetik), Peter Iden (Hochschule für darstellende Künste, Frankfurt a.M.), Ingrid Mössinger (Direktorin Kunstsammlungen Chemnitz) und Christoph Tannert (Künstlerhaus Bethanien) / Moderation: Hansjürgen Rosenbauer

„Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.“

Seit dem 23. Mai 1949 gilt der Artikel 5 Abs.3, der die Freiheit der Kunst und Wissenschaft garantiert. Auf dieses Datum und diesen Artikel beruft sich die Ausstellung 60 Jahre. 60 Werke. Doch welche Auswirkungen hatte diese Freiheit auf das Kunstschaffen in der Bundesrepublik? Haben die Künstler sie genutzt? Die Diskussionrunde stellt sich dabei insbesondere der Frage nach  unterschiedlichen Entwicklungen im westlichen- und im östlichen Teil Deutschlands, in dem die Kunstfreiheit gesetzlich nicht geregelt war.    


2. Juni 2009: Kunst und Krise

19.00 Uhr, Kino im Martin-Gropius-Bau
Die Teilnahme war frei und auf 200 Personen begrenzt.

Es diskutierten Bazon Brock (Professor für Ästhetik), Christoph Graf Douglas (Kunsthändler), Stephan Muschick (Leiter bürgerschaftliches Engagement, RWE AG) und Klaus Albrecht Schröder (Direktor Albertina, Wien) / Moderation: Walter Smerling


Das gesamtwirtschaftliche System erfährt momentan eine globale und in seinen Folgen noch nicht gänzlich einschätzbare Erschütterung, die auch kulturelle Institutionen erfasst. Doch anstatt die Kunst in die Rolle einer überflüssigen, nicht länger finanzierbaren Begleiterscheinung zu drängen, wird zunehmend das Potential erkannt, mithilfe der Kunst eine kreative Bewusstseinsänderung zu erreichen, um auf veränderte Bedingungen besser reagieren zu können.

Die Sponsoren der Ausstellung 60 Jahre 60 Werke haben mit Ihrem Engagement ein Zeichen gesetzt, auch in finanziell schwierigen Zeiten ein ambitioniertes Projekt zu realisieren. Wie reagiert die Kunst auf die Krise und welchen Ausweg aus ihr kann sie aufzeigen


11. Juni 2009: Kunst und Zeit

19.00 Uhr, Kino im Martin-Gropius-Bau
Die Teilnahme ist frei und auf 200 Personen begrenzt.

Es diskutieren u.a. Markus Lüpertz (Künstler), Daniel Richter (Künstler), Martin Warnke (Kunsthistoriker) / Moderation: Walter Smerling

Die Ausstellung zieht ein Resümee der Kunst von 1949-2009. Während wir die ersten drei Dekaden vom heutigen Standpunkt aus gut überblicken können und eine kunsthistorische Einordnung möglich erscheint, wird es ab den 1980er Jahren zunehmend schwierig, „objektiv“ die jeweiligen Strömungen und Künstlerpersönlichkeiten zu benennen und zu „bewerten“. Einen Überblick über die  vergangenen zehn Jahren zu erhalten, ist nahezu unmöglich.

   
   
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